Dienstag, 7. Februar 2012
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Ökumene minimieren

Das Wort "Ökumene" kommt aus dem Griechischen und meint ursprünglich "die bewohnte Erde".

Mit der weiteren Verbreitung des Christentums und der Kirche gewann der Begriff dann eine kirchliche Bedeutung im Sinne von "universal, allgemeingültig".

 

Heute geht es vornehmlich um das Bemühen um die weltweite Einheit der Christen, den universalen Dienst der Kirche an der Welt sowie das Bemühen der Christen um die Einheit der Menschheit.

 

Mindestens genauso wichtig halten wir die vielfältigen Beziehungen zwischen den Christen der benachbarten evangelischen und katholischen Gemeinden.

 

Regelmäßige ökumenische Gottesdienste mit unserer evangelischen Nachbargemeinde gehören zur Normalität. An Buß- und Bettag predigt der katholische Pfarrer in der evangelischen Kirche beim Gottesdienst mit Abendmahl. Ende Januar predigt in unserer Kirche der evangelische Kollege oder die Kollegin in der Vorabendmesse zum Sonntag.

Die Einheitsübersetzung der Bibel (1979) und gemeinsame Gebetstexte und Lieder schaffen für die Liturgie gegenseitige Vertrautheit.

o       Die Gebetswoche für die Einheit der Christen im Januar,

o       der Weltgebetstag der Frauen im März,

o       die Ökumenische Bibelwoche
(Wir kennen bei uns die Kinderbibelwoche in den Herbstferien und den Bibelkurs an den Montagen im November)

o       Schulgottesdienste zu besonderen Gelegenheiten

o       und der gemeinsame Gottesdienst an Buß- u. Bettag

sind für viele Christen fester Bestandteil ihres Glaubensvollzuges.

 

Aus der Einsicht des Zweiten Vatikanischen Konzils, dass die fehlende Einheit der Kirche Christi auch ein "Ärgernis für die Welt" darstellt, sind wir zum eindringlichen Gebet um die Verwirklichung der einen Kirche Jesu Christi aufgerufen.